Wer sich auf sein E-Bike schwingt und in die Natur radelt, kennt das Gefühl sicherlich gut. Biken macht glücklich, das ist nicht erst seit gestern bekannt. Zahlreiche Autoren sind diesem Glück nachgegangen und haben anschaulich beschrieben, was das Radeln so besonders macht. Die Freunde des Fahrrads werden in den folgenden Literaturtipps, sicherlich die eine oder andere Begebenheit finden, die sie gut nachvollziehen können. Wer hätte gedacht, dass sich die erste Laufmaschine von vor rund 200 Jahren zu einem Massenverkehrsvehikel entwickelt?

Auf der Suche nach dem perfekten Fahrrad

Im Buch „Vom Glück auf zwei Rädern“ begibt sich der Autor Robert Penn auf eine Reise rund um die Welt. Im Visier hat er dabei das perfekte Rad. So klappert er Land um Land ab, um Teile davon zu finden. Auf der Suche danach landet er in den USA, Italien und Großbritannien. Von jeder Reise, aus jedem Land und von jedem Besuch bei einem Hersteller nimmt er einen Bestandteil mit, um sich den Traum vom perfekten Rad zu erfüllen. Dabei erkundet er gleichzeitig die Faszination, die die Zweiräder umgibt. Die Formel vom Glück auf zwei Rädern beschreibt er wie folgt. Mit seinem Fahrrad empfindet man ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit und man kann seinen tagtäglichen Problemen einfach davon radeln. Die Anstrengung beim Treten in die Pedale macht glücklich, die Sorgen verschwinden und der Optimismus kehrt zurück. Das eigene Herz beginnt zu „singen“ und der Himmel öffnet sich. Man erlebt die Natur in ihrer reinsten Form. So erfährt man das Glück auf zwei Rädern. Dem Autor gelingt es perfekt das Lebensgefühl der Radler einzufangen und auf den Punkt zu bringen. So findet das Fahrradfahren seine literarische Fortsetzung.

Mein bester Freund war das Fahrrad

In „Fahrradfreunde – Ein Lesebuch“ schildern berühmte Autoren ihre Beziehung zum Rad. Schon Henry Miller bezeichnete dieses als seinen besten Freund. In diesem Werk hat der Diogenes Verlag einige Erzählungen berühmter Autoren gesammelt. Darunter befinden sich nicht nur Alexander Hacke, der Schöpfer der Commissario Montalbano-Romane Andrea Camilleri, sondern auch der Autor von „Das Parfüm“ Patrick Süskind. Er nutzte sein Bike um den Weg zu seiner Klavierlehrerin zurückzulegen. Sie alle huldigen ihrer Liebe zum Zweirad und bringen diese mit ihrer Erzählkunst zum Leuchten. Marc Augé hingegen betrachtet in „Lob des Fahrrades“ das große Ganze und zeigt die gesellschaftlichen Aspekte des Fahrrades in unserer Zeit auf. Dies mündet in einer Utopie einer besseren Gesellschaft, geprägt vom Fahrrad. Er beschreibt anschaulich das Mietradsystem in der französischen Hauptstadt Paris und stellt eine Gesellschaft auf zwei Rädern vor.

Mein bester Freund war das Fahrrad
Mein bester Freund war das Fahrrad

Hans-Erhard Lessing widmet sich in „Fahrrad – eine Kulturgeschichte“ der Geschichte des Zweirades. Der Autor beschreibt, wie das Fahrrad vor rund 200 Jahren „zur Welt kam“ und eine bis dahin nie gekannte Euphorie auslöste. Plötzlich konnte sich jedermann schnell fortbewegen und sich dieses Fortbewegungsmittel auch leisten. Die Geschichte des Fahrrades steckt voller Überraschungen, diese werden in diesem Buch anschaulich geschildert und enthüllt. Wer also ein wenig Literatur zum Thema Fahrrad sucht, der ist mit unseren Tipps gut bedient.