E-Bikes haben in den letzten zehn Jahren einen beispiellosen Siegeszug hingelegt. Plötzlich interessieren sich auch Bevölkerungsgruppen für die Räder, die zuvor niemals auf ein Fahrrad gestiegen wären. Der Antrieb, der die Pedal-Kraft unterstützt, hat alles verändert. Wer jetzt Interesse an dem Kauf eines E-Bikes gefunden hat und noch über die Vor- und Nachteile nachdenkt, sollte sich diesem Artikel widmen. Wir werfen einen Blick auf die Frage E-Biken oder nicht E-Biken und zeigen Ihnen die wesentlichen Argumente für und gegen die elektrischen Drahtesel.

Radpuristen werden wenig begeistert sein. Wer benötigt denn schon Unterstützung, wenn er tagein, tagaus auf seinem Rad sitzt und die Bewegung, bzw. die Anstrengung schätzt. Doch entgegen der landläufigen Meinung sind E-Bikes nicht nur für faule Menschen gedacht. Sie bieten eine willkommene Unterstützung an. Der kleine akkubetriebenen Elektromotor sorgt eben nicht dafür, dass das Rad wie von Geisterhand selbst fährt, sondern verhilft dem Besitzer zu einer Art „eingebauten Rückenwind“. Eines ist dabei vor allem wichtig: Der Motor hilft nur, wenn man selbst in die Pedale tritt.

Die Vorteile von E-Bikes

Gerade nicht so gut trainierte Zeitgenossen profitieren von E-Bikes enorm. Diese sorgen dafür, dass eine Steigung leichter genommen werden kann, denn mit Rückenwind geht vieles leichter. Das Gleiche gilt bei Gegenwind. Wie schön wäre eine ausgedehnte Radtour, wenn der Wind nicht grundsätzlich immer von Vorne kommen würde. Der Elektromotor nimmt Druck aus der körperlichen Betätigung und sorgt so für eine Entlastung. Mit elektrischer Unterstützung sind nun auch ganz andere Distanzen möglich. Entfernung und Tempo nehmen zu, das kann beim Einkaufen, beim Weg ins Büro oder bei kleinen Wegen zwischendurch eine große Hilfe sein. Wer kommt schon gerne im durchgeschwitzten Hemd in der Arbeit an? Das E-Bike kann so den Einstieg in die Welt der Bikes deutlich erleichtern und für einen längeren Aufenthalt an der frischen Luft sorgen. Gerade ältere Bevölkerungsgruppen schätzen die elektrische Unterstützung sehr und genießen die neu entdeckte Unabhängigkeit auf zwei Rädern.

Die Vorteile von E-Bikes
Die Vorteile von E-Bikes

Die Nachteile von E-Bikes

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Das gilt natürlich auch für E-Bikes. Da wäre zunächst einmal der Preis zu nennen. E-Bikes sind grundsätzlich rund doppelt so teuer, wie ein gewöhnliches Fahrrad. Der Preisnachteil beginnt beim Kauf und zieht sich auch über die Wartung bis hin zur Reparatur. Besonders der Tausch des Akkus kann ins Geld gehen. Es ist daher ratsam, schon vor dem Kauf des neuen E-Bikes auf die Kosten eines Ersatz-Akkus zu achten. Dann kommt es im Fall des Falles nicht zu einer bösen Überraschung. So sehr der Akku beim Fahren unterstützt, so regelmäßig muss er natürlich auch aufgeladen werden. Dies sollte man bei seinen Touren vorher berücksichtigen.

Die andere Technik macht das Lenken eines E-Bikes zu Beginn etwas schwieriger. Die Räder sind schwerer und gleichzeitig schneller. Das will gelernt sein. Doch wer all das bedenkt und erlernt, wird mit seinem E-Bike viel Freude haben. Denn das E-Biken tut auch der Kondition gut. Die Forschung hat längst gezeigt, dass man dabei fast so viele Kalorien verbrennt, wie beim traditionellen Radfahren. Auch so kann man seine Kondition, Kraft und Gesamtfitness verbessern und ein gesundes Leben führen.