Der Trend zum E-Bike ist unübersehbar. Immer mehr passionierte Radfahrer überlegen oder haben sich bereits ein Fahrrad mit Akku angeschafft. Doch das ist gar nicht so leicht, schließlich kosten die modernen Fortbewegungsmittel jede Menge Geld. Nicht jeder hat so viel Bares zur Verfügung, um sich ein eigenes E-Bike sofort leisten zu können. Gerade die Gelegenheitsradler sollten sich vor der Anschaffung genau überlegen, ob und wie oft sie ein neues Fahrrad wirklich benötigen. Wer einmal knapp bei Kasse ist, der hat jedoch auch Alternativen zur Verfügung. Die wichtigsten davon stellen wir hier kurz vor.

Dieses Jahr ist alles anders. Die Vorkommnisse im Frühjahr dieses Jahres haben dazu geführt, dass viele Menschen verstärkt die Natur für sich entdeckt haben. Dieser Trend hat auch dazu geführt, dass sich immer mehr für E-Bikes interessieren. Wer allerdings nicht gleich 2.000 bis 3.000 Euro für ein neues Fahrrad ausgeben möchte, der findet auch Alternativen dazu. Die einfachste Variante wäre es ein E-Bike einfach gebraucht zu kaufen.

Gerade Anfänger, die erst ihre Erfahrungen mit E-Bikes machen wollten, sind mit einem gebrauchten Rad gut bedient. Schließlich boomt der Markt schon seit einiger Zeit, das wirkt sich erfahrungsgemäß auch auf den Markt mit gebrauchten Rädern aus. Wichtig dabei ist es auf die Garantie zu achten. Wer sein E-Bike von einer privaten Person kauft, sollte darauf schauen, dass es sich um ein junges E-Bike mit einer Restgarantie handelt. Diese ist auf dem Original-Kaufbeleg ersichtlich, dieser sollte unbedingt vom Verkäufer an den Käufer übergeben werden. Wem das zu riskant ist, der schlägt am besten in einem Shop zu. Zahlreiche Geschäfte haben sich auf gebrauchte E-Bikes spezialisiert und bieten ein dementsprechend breites Sortiment an. Anfänger können hier ebenfalls auf eine ausgedehnte Beratung zurückgreifen und so sicherstellen, dass sie das für ihre Bedürfnisse richtige Rad erwerben.

Die Ersparnis auf den Neupreis ist beim Kauf eines gebrauchten Rades beträchtlich. Sparfüchse können so bis zu 40 % einsparen. Um sicherzugehen, ist ein Vergleich mit dem aktuellen Verkaufspreis in den Geschäften anzuraten. Noch besser fährt man, wenn man auf Vorführ-Räder oder Räder aus Restbeständen zurückgreift. Auch diese werden günstiger verkauft und der neue Besitzer wird seine Freude damit haben. Räder haben zumeist maximal 1.000 Kilometer auf dem Tachometer, sind maximal 12 Monate alt und sind damit fast neuwertig. Viel wichtiger aber noch ist, dass der Käufer eine Garantie von, je nach Händler unterschiedlich, bis zu 24 Monaten erhält. Wenn man weiß, dass ein E-Bike innerhalb von zwei Jahren bis zur Hälfte seines Wertes verliert, dann ist der Kauf eines gebrauchten Rades immer eine gute Idee.

So kann sich fast jeder ein E-Bike leisten
So kann sich fast jeder ein E-Bike leisten

Wer zeitlich befristet denkt, der kann sich ein E-Bike auch mit einem Abo mieten. Hier gibt es auch in Deutschland bereits mehrere Anbieter, dies ihren Kunden dieses Service zur Verfügung stellen. Der große Vorteil besteht darin, dass im Preis bereits ein Reparatur- und Wartungsservice inkludiert ist. Die Miete kostet, je nach Typ und Anbieter, ab 80 Euro pro Monat, eine Mindestlaufzeit von drei Monaten ist durchaus üblich. Grundsätzlich wird die Miete günstiger, wenn die Miete länger dauert. Wer nicht gleich das notwendige Geld zur Verfügung hat, kann ein E-Bike auch leasen. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre, danach kann man das Rad kaufen oder zurückgeben.